Schulden – Die ersten 5000 Jahre

Kurzinfos

David Graebers monumentale Untersuchung zeigt, dass Schulden historisch immer gesellschaftliche Beziehungen, Machtstrukturen und moralische Vorstellungen geprägt haben. Das Buch verbindet Anthropologie, Geschichte und Ökonomie zu einer bahnbrechenden Analyse, die unsere Sicht auf Geld und Verpflichtungen radikal verändert. Ein profundes Werk, das weit über klassische Wirtschaftsliteratur hinausgeht.

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Auführliche Beschreibung

Ein ebenso radikaler wie befreiender Blick auf die Wurzeln unserer Schuldenkrise

Seit der Erfindung des Kredits vor 5000 Jahren treibt das Versprechen auf Rückzahlung Menschen in die Sklaverei. Die Geschichte der Menschheit erzählt David Graeber als eine Geschichte der Schulden: eines moralischen Prinzips, das nur die Macht der Herrschenden stützt. Damit durchbricht er die Logik des Kapitalismus und befreit unser Denken vom Primat der Ökonomie.

»Wir stehen am Anfang eines grausamen Endspiels oder am Anfang von etwas, das noch nicht bestimmt werden kann . Wie wir dahin kamen, darüber kann man in David Graebers furiosem und gelehrtem Buch Schulden viel lernen.« Mathias Greffrath, Die Zeit

»Graebers anthropologischer Blick auf die vergangenen 5000 Jahre offenbart hinter dem schlichten Begriff der Schulden eine überaus dramatische Sozial-, ja Menschheitsgeschichte. Ihr Ausgang steht noch längst nicht fest.« Andreas Zielcke, Süddeutsche Zeitung

2022 | 544 Seiten

Wie Schulden und Kredit im heutigen Bankensystem neues Geld entstehen lassen, erklärt ergänzend Geld aus dem Nichts.

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